Herzlich Willkommen!


Workshopreihe Selbtsorganisation stärken!

Ihr organisiert euch basisdemokratisch, setzt euch für eine gerechtere Gesellschaft ein, denkt global – handelt lokal und distanziert euch aktiv von rechtspopulistischen, faschistischen und nationalistischen Entwicklungen? 
Du bist Teil einer aktiven Gruppe? Findest Selbstorganisation spannend und herausfordernd? Dir macht der zunehmenden Rechtsruck Sorgen? Du möchtest mehr über demokratische Zusammenhänge in MV erfahren, dich stärker vernetzen und dadurch eure politische Wirksamkeit erhöhen? Dann bist du hier richtig. 
Melde dich an. Lerne andere Aktive kennen, tausch dich aus und nimm neue Ideen mit in deinen Zusammenhang.
28.-29. August 
Demokratische Entscheidungsfindung in selbstorganisierten Gruppen
23.-24. Oktober
Konflikte und Emotionen in Gruppen
13.-14. November
Innen, außen, oben, unten?! – Gruppendynamik und Hierarchien
Organisatorisches
* Lernort Rabensteinfeld bei Schwerin (nach aktueller Situation ggf. online)
* Anmeldung für alle Workshops oder einzeln möglich
* Beitrag nach Selbsteinschätzung (20 – 80 €)
Mehr Infos findest du hier: soziale-bildung.org
Bitte auch an Freund*innen und Interessierte weiterleiten!

Ökumenischer Förderpreis Eine Welt M-V 2020 ausgeschrieben – bis 13. September bewerben

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben, er möchte Menschen im Engagement für weltweite Gerechtigkeit ermutigen und stärken. Es können z.B. Projekte für eine zukunftsfähige Lebensweise in der entwicklungspolitischen (Bildungs-)Arbeit und in der Arbeit mit Geflüchteten sowie zur Zusammenarbeit in M-V und mit Partner*innen im Süden und Osten eingereicht werden. Gern können Sie selbst Vorschläge machen oder sich bis 6. September  bewerben. Flyer

Kontakte: Frau Regina Möller, regina.moeller(at)elkm.de, Tel. 0381 377987593; Frau Änne Lange, aenne.lange(at)elkm.de, Tel. 0175 5971561.

Die Verleihung soll zur Eröffnung der Weltwechsel-Tage M-V Anfang November in Stralsund stattfinden.


Erklärung der Mitgliederversammlung des Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V

Der Kampf gegen Rassismus muss zu einer Sache von allen werden

Rassismus erschwert uns und unseren Mitgliedsorganisationen zunehmend das Arbeiten, macht unser Engagement schwieriger und belastender.

Die letzten Jahre waren voller rassistischer Verbrechen: rassistische Aufmärsche in Chemnitz 2018, der Mord an Walter Lübcke im vergangenen Sommer, der Anschlag auf die Synagoge in Halle im Herbst; zuletzt die Morde von Hanau.

Das gesellschaftliche Klima, der Hass im Netz und auf den Straßen kommt auch bei uns und unseren Mitgliedsorganisationen an. Im Juli 2019 wurden hunderte Menschen in Mecklenburg-Vorpommern darüber informiert, dass ihre Namen auf Feindeslisten rechtsextremer Netzwerke geführt werden. Darunter auch Menschen, die sich in unseren Mitgliedsorganisationen engagieren.

Wir werden bedroht, aber unsere Arbeit wird auch konkret eingeschränkt: Vor ein paar Wochen musste Tutmonde, eine unserer Mitgliedsorganisationen in Stralsund, nach einer rechtsradikalen Bedrohungssituation ihr Büro wechseln.

Rassismus findet statt. Auf der Straße, in unseren Köpfen und im Internet. Auch die Institutionen sind davon nicht ausgenommen. Im vergangenen Jahr erklärte ein Gericht in Greifswald die Verwendung des N-Wortes durch einen Landtagsabgeordneten der AfD für rechtmäßig.

Wir bräuchten Unterstützung und Solidarität, stattdessen müssen wir an anderer Stelle kämpfen: Zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Einfluss auf die politische Willensbildung nehmen, droht der Verlust ihrer Gemeinnützigkeit. Wir brauchen gerade jetzt mehr Mut und Stimme statt weniger Mitsprache. Und fordern, dass der Kampf gegen Rassismus zu einer Sache von allen wird.

Mehr erfahren:

Podcast: Rechtsextreme Einzelfälle? Den „Nordkreuz“-Komplex aufklären. | Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern: hier

Film: Staatsfeinde in Uniform, ein von Dirk Laabs bei ZDF zoom: hier

Artikel hierzu in der Frankfurter Rundschau: Warum sind die Sicherheitsbehörden auf dem rechten Auge blind?: hier