Herzlich Willkommen!


Grenzenlos solidarisch!

weltwechsel-Abschlussveranstaltung aus der STRAZE

Das Team der STRAZE in Greifswald lädt herzlich zur digitalen Abschlussveranstaltung von weltwechsel am Samstag, den 21. November ein.

Von 11 bis 13 Uhr wollen wir gemeinsam auf weltwechsel 2020 zurückblicken und uns darüber austauschen, wie die digitalen Veranstaltungen gelaufen sind: Welche Erfahrungen habt ihr mit den neuen Formaten gemacht? Was funktioniert? Was funktioniert nicht? Wofür braucht es noch gute Ideen? Die Zugangsdaten zur Online-Konferenz schicken wir kurz vor der Veranstaltung zu.

https://conference.sixtopia.net/b/max-0l0-a4h

Passwort: erhaltet ihr per Mail – promo-ost@straze.de

Von 21 bis 23 Uhr übertragen wir live aus unserem Saal. Fabian Sialia & Leonard Cuscoleca haben in London ein Plattenlabel gegründet, ein illustres Häufchen Musiker:innen um sich geschart und festgestellt: solidarisch kann man den Widrigkeiten des modernen Großstadtlebens trotzen und gemeinschaftlich in einer viel zu hektischen Umgebung Schönes schaffen. Ein Gespräch und Konzert im STRAZE-Saal, in dem es um solidarisches Handeln und Musik, Menschenrechte und Kunst gehen wird, durchbrochen von zeitgenössischem Jazz, angereichert mit Elektronika. Live zu verfolgen auf Greiswalds offenem Kanal radio98eins (in Greifswald und Umgebung auf 98,1 MHz, Livestream: http://mmv-mediathek.de:8000/radio98eins), auf Facebook und Youtube: https://www.youtube.com/user/lieblingsradiosender. Die Veranstaltung wird kofinanziert vom Landesverband Soziokultur MV. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung.

Die STRAZE hatte am 15. Oktober nach einer mehrjährigen Bauphase die Türen (wieder) geöffnet. Das ehemalige Gesellschaftshaus ist ein offener Ort für Menschen, die sich aktiv in die Gesellschaft und die regionale Kultur einbringen wollen, ein Ort an dem ein solidarisches Miteinander gelebt wird. Aufgrund der COVID-19-Pandemie musste auch die STRAZE erst einmal wieder schließen, durch digitale Veranstaltungen möchte das Team der STRAZE weiterhin Bildungs- und Kulturveranstaltungen ermöglichen und Austausch anregen.

 


10. November 2020

Bundestagsabstimmung: Zivilgesellschaft muss gemeinnützig bleiben!

Das Attac-Urteil hat bei vielen Vereinen Verunsicherung erzeugt, ob ihre politische Arbeit zu einer Aberkennung der Gemeinnützigkeit führen könnte. Auch wir als Eine-Welt-Akteure sind davon betroffen. Um Rechtssicherheit für Vereine zu erlangen wäre es darum erforderlich, neue Zwecke in die Abgabenordnung aufzunehmen und die politische Betätigung für den eigenen Zweck zu erlauben. Die Mehrheit der Landesfinanzminister:innen hatte genau dies im September vorgeschlagen. Bei einem Teil der Bundestagsabgeordneten gibt es aber ganz offensichtlich nicht den politischen Willen, diese Rechtssicherheit herzustellen. Die für vergangenen Freitag (6.11.) geplante Verabschiedung des Gesetzes im Bundestag wurde verschoben, da es in der Koalition noch Beratungsbedarf gibt. Viele Stellungnahmen und öffentliche Briefe haben in den letzten Tagen darauf hingewiesen, wie wichtig diese Reform ist. Damit weiterhin eine aktive Zivilgesellschaft und eine starke Demokratie Hand in Hand gehen können, braucht es jetzt den aktiven Dialog insbesondere mit den Bundestagsabgeordneten der Unionsfraktion. Informationen und Kontakt: https://www.zivilgesellschaft-ist-gemeinnuetzig.de/das-problem/bundeskoordination-pz@agl-einewelt.de

Statement gemeinnütziger Organisationen zur aktuellen Gesetzgebung zum Thema Gemeinnützigkeit
Petition Engagement gegen Rechts ist gemeinnützig: Der Bundestag muss dies garantieren!


15. Mai 2020

Erklärung der Mitgliederversammlung des Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V

Der Kampf gegen Rassismus muss zu einer Sache von allen werden

Rassismus erschwert uns und unseren Mitgliedsorganisationen zunehmend das Arbeiten, macht unser Engagement schwieriger und belastender.

Die letzten Jahre waren voller rassistischer Verbrechen: rassistische Aufmärsche in Chemnitz 2018, der Mord an Walter Lübcke im vergangenen Sommer, der Anschlag auf die Synagoge in Halle im Herbst; zuletzt die Morde von Hanau.

Das gesellschaftliche Klima, der Hass im Netz und auf den Straßen kommt auch bei uns und unseren Mitgliedsorganisationen an. Im Juli 2019 wurden hunderte Menschen in Mecklenburg-Vorpommern darüber informiert, dass ihre Namen auf Feindeslisten rechtsextremer Netzwerke geführt werden. Darunter auch Menschen, die sich in unseren Mitgliedsorganisationen engagieren.

Wir werden bedroht, aber unsere Arbeit wird auch konkret eingeschränkt: Vor ein paar Wochen musste Tutmonde, eine unserer Mitgliedsorganisationen in Stralsund, nach einer rechtsradikalen Bedrohungssituation ihr Büro wechseln.

Rassismus findet statt. Auf der Straße, in unseren Köpfen und im Internet. Auch die Institutionen sind davon nicht ausgenommen. Im vergangenen Jahr erklärte ein Gericht in Greifswald die Verwendung des N-Wortes durch einen Landtagsabgeordneten der AfD für rechtmäßig.

Wir bräuchten Unterstützung und Solidarität, stattdessen müssen wir an anderer Stelle kämpfen: Zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Einfluss auf die politische Willensbildung nehmen, droht der Verlust ihrer Gemeinnützigkeit. Wir brauchen gerade jetzt mehr Mut und Stimme statt weniger Mitsprache. Und fordern, dass der Kampf gegen Rassismus zu einer Sache von allen wird.

Mehr erfahren:

Podcast: Rechtsextreme Einzelfälle? Den „Nordkreuz“-Komplex aufklären. | Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern: hier

Film: Staatsfeinde in Uniform, ein von Dirk Laabs bei ZDF zoom: hier

Artikel hierzu in der Frankfurter Rundschau: Warum sind die Sicherheitsbehörden auf dem rechten Auge blind?: hier