
Eine-Welt-Landesnetzwerk bringt Perspektiven der Zivilgesellschaft in BMZ-Dialog ein
Tue, Jun 2, 2026sonstigesGlobale Solidarität beginnt vor Ort: Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V bringt Perspektiven der Zivilgesellschaft in BMZ-Dialog ein
Unter dem Motto „Globale Solidarität – Starkes Engagement in Mecklenburg-Vorpommern“ startete das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) am 27. Mai 2026 in Schwerin eine bundesweite Dialogreihe zur globalen Verantwortung. Rund 150 Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft diskutierten über Entwicklungs-zusammenarbeit, globale Gerechtigkeit und den neuen Reformplan des BMZ.
Für das Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern (EWLN MV) brachte unsere Geschäftsführerin Jessica Weiß die Perspektiven und Herausforderungen der entwicklungspolitischen Zivilgesellschaft auf dem Podium ein. Gemeinsam mit Susan Bach (Bildungswerk der Wirtschaft MV), Bernd Dikau (Bürgermeister von Lohmen), Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan und Europaministerin Bettina Martin diskutierte sie über die Zukunft globaler Verantwortung und die Rolle lokaler Akteur*innen.
„Globale Solidarität lebt von den Menschen, die sich vor Ort engagieren. Umso wichtiger sind Formate wie diese, die Vernetzung ermöglichen und entwicklungspolitisches Engagement sichtbar machen“
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Reformplan des BMZ sowie Fragen nach globaler Gerechtigkeit und der Ausgestaltung zukünftiger Entwicklungszusammenarbeit. Auch kritische Themen wie die Aufarbeitung fortbestehender kolonialer Strukturen oder der stärkere Fokus auf wirtschaftliche Verbände wurden offen diskutiert.
Der Markt der Möglichkeiten mit mehr als 15 Ständen bot Einblicke in die vielfältige entwicklungspolitische Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Besonders erfreulich war für das EWLN MV der Besuch des Promotor*innen Standes, da dieses Natzwerk seit vielen Jahren wichtige Impulse für Bildungs- und Netzwerkarbeit im Land setzt.
Sehr positiv waren insbesondere die offene Gesprächsatmosphäre und den gemeinsamen Wunsch von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, Synergien zu schaffen und globale Verantwortung gemeinsam zu gestalten.
Unser Fazit: Sichtbarkeit, Dialog und Vernetzung sind zentrale Voraussetzungen, um das vielfältige entwicklungspolitische Engagement in Mecklenburg-Vorpommern zu stärken und globale Verantwortung vor Ort wirksam zu leben.
Mit der Veranstaltung in Schwerin setzte das BMZ den Auftakt für eine bundesweite Reihe von Dialogformaten, die den Austausch mit Akteur*innen der Entwicklungszusammenarbeit fördern und entwicklungspolitisches Engagement sichtbarer machen sollen.
V. i. S. d. P.: Jessica Weiß